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Freitag, den 27. Januar 2012 um 13:25 Uhr |
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Der unten stehende Antrag wurde heute in der UV Sitzung von den Mandatar_innen der GRAS Linz eingebracht. Der Antrag wurde mit den Stimmen von GRAS, VSStÖ/IKS, ÖSU und NO'MAAM angenommen, die Mandatar_innen der Aktionsgemeinschaft stimmten dagegen.
Erklärungstext / Darstellung des Sachverhalts
Wie jedes Jahr findet am 11. Februar in Linz der Burschenbundball im Palais Kaufmännischer Verein statt. Veranstalter dieses Balles sind die oberösterreichischen deutschnationalen schlagenden Burschenschaften und ähnliche Studentenverbindungen. Dieser Ball dient den rechtsextremen Studenten- und Mittelschulverbindungen als Anker und Schnittstelle in die gesellschaftliche Mitte und in die Wirtschaft und wird neben Landeshauptmann Josef Pühringer auch vom Rektorat der Johannes Kepler Universität Linz, in Person des Vizerektors für Internationales mit Festreden eröffnet und damit legitimiert. Der Linzer “Burschenbundball” gehört nach dem WKR Ball in der Wiener Hofburg zu den größten Veranstaltungen der deutschnationalen Männerbünde in Österreich. Darunter fallen Burschenschaften, Corps, Sängerschaften, Landsmannschaften und die pennalen Mitteschulverbindungen. Ihre politische Ausrichtung umfasst unter anderem den gesellschaftlichen Ausschluss von Frauen, Angriffe gegen nicht heterosexuell lebende Menschen, ein starkes Bekenntnis zu Deutschnationalismus, Antisemitismus und Rassismus, insbesondere antimuslimischer Rassismus. Wie auch in anderen Männerbünden geht es neben der Verbreitung von Ideologie auch um das Bilden von Seilschaften in Politik und Wirtschaft. Viele dieser Verbindungen schrecken auch vor einer offenen Relativierung des Nationalsozialismus und der Shoah nicht zurück. Ein Beispiel dafür ist die an der Uni Linz aktive schlagende Burschenschaft Arminia Czernowitz. Vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands eindeutig als rechtsextrem eingestuft, zeigt diese immer wieder unverhohlen ihr Naheverhältnis zu nationalsozialistischem Gedankengut. Erst im letzten Jahr luden sie zu einem Vortrag von Richard Melisch, einem selbsternannten Globalisierungsexperten, nach Linz ein. Richard Melisch ist bekennender Antisemit mit guten Kontakten zur rechtsextremen Szene und spricht auch gerne auf Veranstaltungen der deutschen und österreichischen Neonaziszene. Als Bewerbungssujet wurde damals als bewusste Provokation ein leicht verändertes Propagandaplakat der NSDAP verwendet. Auch nach Bekanntwerden dieser Tatsachen gab es keinerlei Distanzierung. Gerade in Anbetracht der Geschichte der Stadt Linz und des Staates Österreich und seiner Rolle im Nationalsozialismus ist es geradezu zynisch und menschenverachtend, dass derartige Organisationen und Veranstaltungen in einem so prestigeträchtigen Haus feiern und dafür Ehrenschutz genießen. Dem nicht zu widersprechen oder das aktiv zu fördern, ist untragbar, denn damit wird nicht nur den handelnden Personen, sondern auch deren Ideen Vorschub geleistet.
Die Universitätsvertretung der Höchschüler_innenschaft an der JKU möge daher beschließen:
Die Universitätsvertretung der Johannes Kepler Universität Linz fordert das Rektorat der Johannes Kepler Universität Linz auf, sich vom "Burschenbundball" und seinen Veranstalter_innen zu distanzieren und die offizielle Teilnahme daran abzusagen.
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Dienstag, den 24. Januar 2012 um 10:51 Uhr |
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Am 11. Februar findet in Linz der alljährliche "Burschenbundball" statt, bei dem sich die oberösterreichischen deutschnationalen und oft rechtsextremen Stundenten- bzw. Männerverbindungen im Palais Kaufmännischer Verein treffen und sich mit Politik und Wirtschaft vernetzen. Mit dabei Verbindungen wie die Arminia Czernowitz, die nicht davor zurückschreckt mit Nazi-Sujets für ihre Veranstaltungen zu werben. Auch mit dabei sind aber z.B. Landeshauptmann Josef Pühringer und Vizerektor Friedrich Roithmayr von der JKU. Beide werden Eröffnungsreden am Ball halten und diesem dadurch Ehrenschutz geben. Am Donnerstag, 26.1. wird deshalb Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) an der Uni Einblicke in diese Männerbünde und in ihre Tanzveranstaltung geben und aufzeigen warum sie keineswegs harmlose Faschingsvereine sind. Und besonders warum es nicht sein kann dass öffentliche Personen bzw. Institutionen diese Veranstaltung oder die dahinter stehenden Personen und Vereine unterstützen.
Vortrag: Rechtsextreme Männerverbindungen in Oberösterreich und ihre Tanzveranstaltung Donnerstag, 26.1. 19:00 Hörsaal 4, JKU Linz |
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Montag, den 23. Januar 2012 um 20:53 Uhr |
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Sehr geehrtes Rektorat der Johannes Kepler Universität Linz !
Wie Sie wissen findet am 11. Februar 2012 der jährliche Ball der deutschnationalen Burschenschaften - der "Burschenbundball" - im Palais Kaufmännischer Verein statt. Dieser Ball dient den rechtsextremen Studenten- und Mittelschulverbindungen als Anker und Schnittstelle in die gesellschaftliche Mitte und in die Wirtschaft und wird neben Landeshauptmann Josef Pühringer auch von Ihnen, dem Rektorat der Johannes Kepler Universität Linz, in Person von Vizerektor Friedrich Roithmayr mit Festreden eröffnet und damit legitimiert. Da Sie nicht auf unsere dringende Bitte, sich mit den Inhalten der andem Ball beteiligten Männerbünde aus einanderzusetzen und eine Distanzierung vorzunehmen, eingehen wollten, legen wir Ihnen gerne als GRAS Linz und als Antifaschist_innen diese Hintergründe dar.
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Dienstag, den 10. Januar 2012 um 16:06 Uhr |
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Treffpunkt ist am Freitag dem 13.01.12 um 14:00 im Servus Clubraum im 1. Stock der Stadtwerkstatt.
Deutschnationale Studentenverbindungen, darunter auch Burschenschaften, sind gerade in Österreich ein weit verbreitetes Phänomen, auch in Linz gibt es einige davon. Doch was machen diese Verbindungen eigentlich, außer dass ihre Mitglieder hübsche Käppchen spazieren tragen, öfters mal zu viel Bier trinken und sich manchmal mit Degen ihre Gesichter zerkratzen? Ist das alles nur scheinbar harmloser Studentenspaß, oder steckt da mehr dahinter?
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Montag, den 09. Januar 2012 um 14:13 Uhr |

Wie jedes Jahr laden reaktionäre Männerbünde des christlichen Cartellverbands (CV), des größten verbindungsstudentischen Dachverbandes in Österreich, in Linz zum Tanz: Der CV-Ball findet am 14.1.12 im „Palais-kaufmännischer Verein“ statt. Dort treffen sich in pompöser Manier regelmäßig die selbsternannten gesellschaftlichen Eliten aus Politik und Wirtschaft. Die Vorstandsriege der Raiffeisenlandesbank, das Rektorat der Johannes Kepler-Universität, diverse Abgeordnete und Politiker (seltener auch: Politikerinnen) bis hin zum Landeshauptmann Pühringer sin nur einige der prominenten Gäste. In diesem Jahr bleibt dieses Event nicht unwidersprochen. Der Linzer Arbeitskreis gegen das Korporationsunwesen organisiert gegen den CV Ball und auch gegen den Burschenbundball der rechtsextremen Burschenschaften und anderen deutschnationalen Verbindungen im Februar Aktionen:
Freitag, 13.1.12 14:00h : "1. Linzer Burschitour" mit Heribert Schiedl (DÖW) servus-Clubraum, Stadtwerkstatt Linz, Kirchgasse 4 diesenreiter.at
Samstag, 14.1.12 - 18:00h Demonstration "CV-Ball wegschmeißen!" gegen den reaktionären CV-Ball im Palais-kaufmännischer Verein. Treffpunkt Hauptplatz
- ca. 20:30h Straßenfest – "CV-Ball wegtanzen!" am Schillerpark Linz (Nähe Palais-kaufmännischer Verein)
- ca. 22:00 Abendprogramm, Chillout mit Vokü und Auflegerei Ort wird noch bekanntgegeben
Freitag 27.1.12 Proteste gegen den rechtsextremen WKR-Ball in Wien Es wird eine gemeinsame Anreise aus Linz geben. Infos: http://nowkr.at/
Samstag 11.2.12 Proteste gegen den rechtsextremen Burschenbundball – Termin vormerken, Infos folgen.
Mehr Infos auf antifa.servus.at oder unter "weiterlesen"
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Samstag, den 07. Januar 2012 um 00:12 Uhr |
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Große 20 Jahre GRAS-Party am Freitag, den 13. Jänner 2012 im Ost-Klub (Schwarzenbergplatz 10, 1040 Wien

Mit Musik von: Objet a / Savoir Vivre / Tenderboy / DJ Krankypanky / Palindrome / Pop:sch / Roy de Roy / DJ Desaster / Jazzband / Propella / Mieze Medusa / Las Vegas Records DJ Team / Sigi Maurer mit Band / Amere Meander
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Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 11:10 Uhr |
Nach der mündlichen Verhandlung Anfang Dezember gab der Verfassungsgerichtshof heute bekannt, dass die für E-Voting relevanten Teile der Wahlordnung zu ÖH Wahl (HSWO) aufgehoben worden sind. Dies ist ein großer Erfolg für die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS), die von Beginn an gegen die Einführung von E-Voting gekämpft hatten und schließlich auch gemeinsam mit der Grünen Verfassungssprecherin Daniela Musiol Beschwerde an den VfGH erhoben.
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