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Sonntag, 30. Mai 2010 |
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Regina Tauschek wurde 1966 in Linz geboren. Nach dem Soziologiestudium (1991-1994) folgte ein Auslandsaufenthalt in England an der Univerity Leicester und der Abschluss der Dissertation (1996) an der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultaet in Linz.
Seither ist Regina Tauschek fuer verschiedene internationale Organisationen und NROs, wie der Organisation fuer Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Roten Kreuz, der Gesellschaft fuer Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Welthungerhilfe im Bereich Projektmanagement und (Projekt)-Administration beschaeftigt. Schwerpunkt sind Einsaetze im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit sowie Nothilfe als Folge von (Natur)-Katastrophen wo sie in Laendern wie Tajikistan (1998-2000), Kosovo (2001), Indien (2002), Laos (2003), Myanmar (2004/5) und Nordkorea (2006) taetig war. Seit Maerz 2007 ist Regina Tauschek fuer die deutsche NRO Welthungerhilfe als „Administratrice Régionale" in Haiti taetig, wo sie im Bereich Finanzverwaltung und Administration als focal point zwischen den einzelnen Projektbueros, den internationalen Geldgebern und der Geschaeftsstelle in Bonn fungiert. Dabei hat sie die Katastrophe vor Ort miterlebt und hat durch ihre Tätigkeit auch tiefe Einblicke in die Organisation und den Ablauf der internationalen Hilfe. Was: Vortrag - Haiti: 5 Monate danach Wann: Mittwoch, 9. Juni, 19:00 Wo: Halle C (beim Ch@t), JKU Linz Zu Beginn des Vortrages wird sich außerdem Jean Bernard Fontus, ein aus Haiti stammender Tänzer dem Thema tänzerisch nähern. Wer gerne auch selbst lernen möchte wie haitianischer beziehungsweise afro-karibischer Tanz funktioniert, dem sei der Tanzworkshop von Jean Bernard Fontus und Regina Tauschek auf dem USI ans Herz gelegt, mehr Infos dazu sind HIER zu finden. |
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Samstag, 22. Mai 2010 |
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Am 1. Juni gibts wieder einen GRAS Filmabend, diesmal mit Home. Home ist das jüngste Projekt des international für seine Fotografien aus der Luft und sein Umweltengagement geachteten französischen Fotografen Yann Arthus-Bertran. Er beginnt dort, wo das Leben auf der Erde seinen Ursprung nahm und zeigt beeindruckende Aufnahmen von Vulkanlandschaften, dem ureigenen Gesicht unseres Planeten. Alles ist verknüpft, Tiere und Pflanzen ergänzen sich, können nur miteinander existieren und sind allesamt auf den untrennbaren Wasser- und Luftkreislauf angewiesen. Denn alles auf der Erde ist ein ewiger Kreislauf, ein Kreislauf, der aber auch gefährlich ins Wanken kommen kann, wenn er von uns, den Homines Sapientes, gestört wird.
Was: Filmabend "Home" Wann: Dienstag, 1.6.2010, 19:00 Wo: Hörsaal 7, JKU Filmbeginn ist 19:00, danach gibt‘s noch genügend Zeit für alle Interessierten für Diskussionen und Gespräche im LUI. Natürlich gibt es auch wie immer freie Erfrischungsgetränke und hoffentlich viele freundliche Menschen. |
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Dienstag, 20. April 2010 |
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Am 29. April ist es wieder so weit! Die Sonne scheint, die Blumen und Blätter spriessen und vorm Winter hängt schon der Schleier unscharfer Erinnerung. Darum zelebrieren wir das Klischee und laden all die Blumenkinderlein da draußen zum Tanze mit frisch-freiem Bier und erquickender Musik beim GRAS Mensafestival.
Was: GRAS - Mensafest Wann: 29. April '10, ab 21:00 Uhr Wo: Mensakeller, JKU Linz Wer: Mariachis de las Fiestas locas + DJ Andryx Wieviel: 4€ (Freikartenanmeldung ist leider abgeschlossen) Es gibt eine betreute Garderobe und für alle Fussballfanatiker wird auch das Europaleague Semifinale übertragen, was will mensch mehr? |
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Freitag, 9. April 2010 |
Mit der Sehnsucht aus diesem ghanaischen Sprichwort werden die Gäste aus Ghana auf die Motive und auf das Umfeld eingehen, welche viele Menschen, besonders junge, veranlassen, ihre Heimat zu verlassen und ihr Glück in den großen Städten im Süden Ghanas oder in Europa zu suchen.
Der Norden Ghanas leidet an einer starken Abwanderung. Vor allem in den großen Kakaoanbaugebieten und Minen des Südens erhalten die Menschen zumindest vorübergehend Arbeit und Einkommen, welches an die Familien im Norden zurückfließt. Seit den 1960er Jahren aber ist auch eine der größten Migrationsgruppen jene aus Ghana, die nach Europa kommt. War es ursprünglich die Bildungsmigration, also Menschen, die vor allem ihre Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Europa nutzten, so wurde dies im Laufe der 1980er Jahre durch eine starke Wirtschaftsmigration abgelöst, auch deshalb, weil die ursprünglichen Migrationsländer der GhanesInnen in Westafrika, Nigeria und Elfenbeinküste, in schwere wirtschaftliche Krisen schlitterten. Ein Faktum verstärkte diesen Trend. Es wurde einem großen Personenkreis in Ghana bewiesen, dass ein höherer Lebensstandard in Europa erarbeitet werden kann, welcher im eigenen Land nicht erzielt werden kann. Jene Geldmengen, die von GhanesInnen in Europa nach Ghana zurückgeflossen waren, ermöglichten dort einen wesentlich höheren Lebensstandard, als er in Ghana selbst erzielt hätte werden können. Die Migration nach Europa und dort vor allem in die Hauptmigrationsländer Großbritannien, Deutschland, die Niederlande und Schweden sowie zunehmend auch nach Italien und Spanien erfolgt meist nicht als Entscheidung eines Individuums. Die erweiterte Familie, der Clan, unterstützt die Ausreisewilligen in den meisten Fällen und stellt andererseits jedoch auch die Erwartung auf, dass später das in Europa arbeitende Familienmitglied umgekehrt durch Geldtransfers seine Unterstützung der ganzen Familie geben muss. In den letzten Jahren kommen zu den „traditionellen“ Migrationsgründen wie schlechte wirtschaftliche Aussichten, tödliche Clankonflikte, Zwangsverheiratungen usw. auch die Auswirkungen des Klimawandels dazu. Die teils rasant schlechter werdenden landwirtschaftlichen Möglichkeiten im Norden Ghanas nehmen vielen Menschen die Lebensgrundlage und zwingen zum Handeln, welches auch in der Migration besteht. Mittwoch, 14. April, 18:00 Uhr Hörsaal 11 (TNF Turm), JKU Linz | | |
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