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GRAS-Filmabend - Das Weiße Band |
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Donnerstag, 18. März 2010 |
Das Jahr 1913. In einem Dorf im protestantischen Norden Deutschlands häufen sich unerklärliche Ereignisse. Der Arzt kommt bei einem Ausritt beinahe zu Tode, der Sturz war kein Unfall. Der Sohn des Barons wird misshandelt aufgefunden, später auch der behinderte Sohn der Hebamme. Die Polizei ermittelt, findet aber keine Hinweise. Im Dorf geht das Leben seinen gewohnten Gang: Die Ernte wird eingefahren, die Kinder werden konfirmiert. Dann bricht der Krieg aus. "Das weiße Band" von Michael Haneke berichtet davon, wie eine Epoche zu Ende geht. Die Zukunft der Figuren darin ist unsere Vergangenheit: das 20. Jahrhundert, seine Wechselfälle und seine Katastrophen. "Eine deutsche Kindergeschichte" nennt Haneke seinen Film. Man könnte auch sagen: die Geschichte der Kindheit der beiden Weltkriege und ihrer Folgen und wie sie in Deutschland ihren Ursprung nahmen.
"Ideologie ist eine verabsolutierte Idee. Überall, wo es Unterdrückung, Demütigung, Unglück und Leid gibt, ist der Boden bereitet für jede Art von Ideologie. Deshalb ist "Das weiße Band" auch nicht als Film über den deutschen Faschismus zu verstehen. Es geht um ein gesellschaftliches Klima, das den Radikalismus ermöglicht. Das ist die Grundidee." -- Michael Haneke
"The White Ribbon is a ghost story without a ghost, a whodunnit without a denouement, a historical parable without a lesson, and for two and a half hours, this unforgettably disturbing and mysterious film leads its viewers alongside an abyss of anxiety." -- The Guardian
Mittwoch, 24.3.2010, 19:00, Hörsaal 15 Eintritt und Getränke frei! |
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