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GRAS Krisenfest
Mittwoch, 13. Mai 2009
Krisenfest

Diesen Donnerstag steigt im Mensakeller das allsemestrige GRAS Mensafest. Diesmal steht das ganze unter dem Titel Krisenfest. Um der allgemeinen Krisenstimmung entgegen zu wirken haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und das Stilbruchensemble "The Palomita Show" verpflichtet. Danach gibt's Tanzbares von DJ Andryx.

WENN DER BEAT DICH KÜSST UND DAS KEYBOARD FEUCHTE TRÄUME
ERWIDERT: IN DIVERSEN WIENER KELLERN, SCHICKEN BARS ODER
AUCH IN GEFÜHLTEN ARENEN, DIE „THE PALOMITA SHOW“ HABEN ES
BIS JETZT MIT IHREN ENERGIEGELADENEN SHOWS NOCH IN JEDER
LOCATION GESCHAFFT, DAS PUBLIKUM ZU BEGEISTERN.
DIE „THE PALOMITA SHOW“ IST EIN WIENER STILBRUCHENSEMBLE.
DIE GROSSE FANGEMEINDE, DIE SICH IN DEN LETZTEN JAHREN RUND
UM DIE BAND AUFGEBAUT HAT, IST DER DANK DAFÜR. DIE PALOMITAS
BEGEISTERN DURCH IHRE SPIELFREUDE UND DEN PERFEKTEN MIX
UNTERSCHIEDLICHER MUSIKALISCHER HINTERGRÜNDE.

Eintritt: 4 Euro 

 
GRAS - Filmabend: Amores Perros
Dienstag, 12. Mai 2009

Diesen Mittwoch 13.5. gibt es wieder einen GRAS-Filmabend, diesmal mit dem Film Amores Perros.
Alle Studis und natürlich auch alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen sich um 19:00 im HS 2 einzufinden. Der Eintritt ist selbstverständlich frei und für Getränke ist auch gesorgt:

In seinem hochgelobten Debütfilm erzählt der mexikanische Regisseur Alejandro González Inárritu drei Episoden über Liebe, Hass, Träume und Tod in der Millionenmetropole Mexiko-City, die sich durch einen schweren Autounfall schicksalhaft überschneiden.


„Größer als Pulp Fiction.“

                                       - Süddeutsche Zeitung

„Amores Perros scheint der erste Klassiker des neuen Jahrzehnts zu sein, mit Szenen, die wahrscheinlich in die Geschichte eingehen werden.“
                                       - New York Times

 

Flyer
 
Bündnis Gegen Polizeigewalt
Dienstag, 5. Mai 2009

Mit Bestürzung und Fassungslosigkeit haben wir am 1. Mai 2009 zur Kenntnis nehmen müssen, dass die von den Behörden genehmigte alternative Maidemonstration von der Linzer Polizei verhindert und zerschlagen worden ist.

Das Demonstrationsrecht ist ein Verfassungsrecht und ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Demokratie. Ein Verstoß gegen dass Vermummungsverbot, also eine Verwaltungsübertretung, löste laut Polizei ein Einschreiten aus. Allerdings ist wie auf zahlreichen Fotos und Videos zweifelsfrei festgestellt werden kann, von Beginn bis zum Ende der Einkesselung keine vermummte Person zu sehen. Warum die Exekutive nach wie vor das Gegenteil behauptet, ist uns ein Rätsel. Und selbst wenn anfangs vereinzelt Menschen vermummt gewesen wären kann dies ein so hartes Einschreiten - auch gegen jene, die schlichten wollten - nicht rechtfertigen.

Die Grundstimmung im antifaschistischen Block war, wie zahlreiche ZeugInnenaussagen bestätigen, friedlich und entspannt. Die Demo wäre wie jedes Jahr abgelaufen, noch nie gab es Probleme. Warum die Polizei von einem noch nie dagewesenen Gefahrenpotential spricht, ist völlig unverständlich.

Die darauffolgende Eskalation - Schlagstock- und Pfeffersprayattacken seitens der Polizei - war ebenso wie die brutalen Verhaftungen unprovoziert und völlig überzogen. Die auf ORF-Filmmaterial festgehaltene Misshandlung des Vizerektors der Linzer Kunstuniversität Rainer Zendron ist nur ein Beispiel für das skandalöse Vorgehen der Polizei. Noch wesentlich brutaler wurden andere Verhaftete misshandelt. Das ORF-Video zeigt wie ein Polizist mehr als ein Dutzend Mal auf einen Demonstranten einprügelt. Der Betroffene musste daraufhin im AKH versorgt werden.

http://www.youtube.com/watch?v=F-PgqKd4gp4

Dies alles passierte während Neonazis – die Hand zum Gruß erhoben – weitgehend ungehindert durch die Stadt spazierten und neben der alternativen 1. Mai- Demo auch ein Grillfest der Kinderfreunde auf dem Pfarrplatz störten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht nachvollziehbar, ob der Eskalation von Seiten der Exekutive eine Überforderung der Einsatzleitung vor Ort oder eine bewusste Zuspitzung der Situation zu Grunde liegt.

Wir begrüßen ausdrücklich die von Sicherheitsdirektor Lißl angekündigte Untersuchung und sind zuversichtlich, dass die Analyse unterschiedlichster Quellen zeigt, worin die Ursache der Ereignisse vom 1. Mai liegt. Die Geschehnisse vom 1. Mai sind nicht nur demokratiepolitisch höchst alarmierend, sie konterkarieren auch die Bemühungen der Stadt Linz, sich als offene Kulturstadt zu präsentieren.

Wir fordern die lückenlose Aufklärung des Polizeieinsatzes, die sofortige Einstellung der Verfahren und die Rückkehr zu demokratischen Spielregeln und Demonstrationsfreiheit.

Das Bündnis gegen Polizeigewalt hat sich spontan gegründet und wird bereits von 70 Organisationen und mehr als 50 Einzelpersonen mitgetragen.

Rückfragehinweis: Vanessa Gaigg 0650 / 27 28 398

 
Lichter gegen Rechts
Donnerstag, 23. April 2009

Rechtsparteien sind europaweit im Vormarsch. Bei den Nationalratswahlen im Herbst konnten sie besonders bei jungen Menschen enorm zulegen und erst letztes Jahr formierte sich mit der Nationalen Volkspartei eine neue Partei mit ganz klarer rechtsextremer Ausrichtung.

Obwohl es (gerade noch) verhindert werden konnte, dass die NVP am 1. Mai durch Linz marschiert, gilt es gegen diese Tendenz ein starkes Zeichen zu setzen und das wird auch getan: Der Lichterzug gegen Rechts sagt NEIN zu Menschenhatz, Demokratiefeindlichkeit und menschenverachtenden Ideologien. Das ganze findet am Donnerstag 30. April um 19 Uhr statt, startet beim Schillerpark und marschiert dann zum Hauptplatz.

Nimm eine Fackel oder sonstwas Leuchtendes, alle Leute die du kennst und komm hin, jede Stimme zählt!

Lichter Gegen Rechts
 
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