• Impressum
  • Kontakt
Home
GRAS
Inhalte
Links
Kontakt

Home Inhalte Lebensraum Uni GRAS Linz: "Rot-Weiss-Rot-Karte ist Mogelpackung!"
GRAS Linz: "Rot-Weiss-Rot-Karte ist Mogelpackung!" PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 09. Dezember 2010 um 14:57 Uhr

GRAS Linz: „Rot-Weiss-Rot-Karte ist Mogelpackung!“
Hilft weder Studierenden noch Wirtschaft weiter

Schwere Kritik üben die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS) Linz an der heute von Innenministerin Fekter publizierten Regierungsvorlage zur Einführung der sogenannten „Rot-Weiss-Rot-Karte“ für hochqualifizierte Drittstaatsangehörige.

Bei dieser ‚Card‘ handelt es sich um eine klassische Mogelpackung, die keine wirklichen Verbesserungen bringt!“ stellt Florian Humer, stellvertretender Vorsitzender der ÖH Linz und GRAS Aktivist, fest. Die nun vorgeschlagene Regelung, wonach AbsolventInnen einer österreichischen Universität sechs Monate Zeit bekommen, um einen Job zu finden, stellt nach Ansicht der GRAS Linz keine Verbesserung dar. „Das zum Erhalt einer ‚Rot-Weiß-Rot-Karte’ nötige Mindesteinkommen von 1.900 Euro pro Monat ist für UniversitätsabsolventInnen etwa sozialwissenschaftlicher Studien kaum zu erreichen.“ kritisiert Humer. Damit würde hochqualifzierten AbsolventInnen weiterhin der Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt verwehrt.

Aber auch von der Wirtschaft oft geforderte Praktika während des Studiums oder auch Nebenjobs um den Lebensunterhalt aufzubessern werden Studierenden aus Drittstaaten weiterhin schwer gemacht. „Obwohl vor dem Europäischen Gerichtshof bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Republik Österreich läuft, weil die entsprechende EU-Richtlinie hier falsch umgesetzt wurde, beharrt Innenministerin Fekter darauf, Studierende vom Arbeitsmarkt auszusperren.“ kritisiert Humer. „Damit leistet die Regierung einen aktiven Beitrag zu Schwarzarbeit und Sozialdumping!“

„Die Mogelpackung Rot-Weiß-Rot-Karte ist reine Augenauswischerei und hilft weder den Studierenden noch ihren potentiellen ArbeitgeberInnen weiter.“ stellt die GRAS Linz fest, die sich weiter mit voller Kraft für die Rechte aller Studierenden einsetzen wird.

< Zurück
 

powered by Joomla!