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Antrag: Transparente ÖH an der JKU PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 17. April 2013 um 05:52 Uhr

In der Universitätsvertretungssitzung vom 17.04.13 bringt die GRAS Linz einen Antrag zu mehr Transparenz in der Arbeit der Österreichischen HoschschülerInnenschaft (ÖH) an der JKU ein.

 

Hier findest du unseren Antrag im Wortlaut:

 

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Resolution: Fairtrade Kaffeeautomaten PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 17. April 2013 um 05:36 Uhr

In der Universitätsvertretungssitzung vom 17.04.13 bringt die GRAS Linz einen Antrag zur kompletten Umstellung der Kaffeeautomaten an der Uni auf bio-fairen Kaffee ein.

Hier findest du unseren Antrag im Wortlaut:

 

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Presseaussendung gegen Zugangsbeschränkungen PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 16. November 2012 um 10:00 Uhr

GRAS: "Bildung frei und unbeschränkt"

Utl.: Aktionismus gegen Zugangsbeschränkungen in Graz, Linz, Innsbruck und Wien

Wien (OTS) - "Während die SPÖ vor der Koalitionspartnerin ÖVP einen Kniefall macht, bleiben wir klar auf unserem Standpunkt: Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren sind keine Lösung für die Probleme der Universitäten", hält Marie Fleischhacker von den Grünen & Alternativen StudentInnen Graz (GRAS) fest. Die GRAS hat heute in mehreren Universitätsstädten Aktionen gegen Zugangsbeschränkungen veranstaltet und auf die drohende Gefahr für die höhere Bildung hingewiesen. "Die Studie

renden werden sich diesen Wahnsinn, den die beiden Regierungsparteien beschließen wollen, nicht gefallen lassen", prophezeit Fleischhacker große Proteste in den nächsten Wochen.

Die GRAS Linz weist auf den 180-Grad-Schwenk der SPÖ in Sachen Bildungspolitik hin. "Auch wenn es sich die Regierung erhofft, wird die Einhebung der Studiengebühren, die Budgets der Unis nicht entlasten", kommentiert Anna Steinberger den absurden Vorschlag der Regierung, Drittstaatsangehörige extra und doppelt zu schröpfen: "Die Einhebung des doppelten Betrages von jungen Menschen, die keine EU-BürgerInnen sind, ist zutiefst ungerecht."

In Innsbruck hat die Plattform Unabhängiger Fachschaftslisten - Grüne & Alternative StudentInnen (PUFL-GRAS) Schilder an Hörsälen angebracht, die auf die sozial selektiven und elitebildenden Auswirkungen von Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen hinweisen. Monika Liengitz erklärt: "Aufnahmeprüfungen an Universitäten fördern teure Vorbereitungskurse, die sich nur Studierende aus einem finanziell besser gestellten Haushalt leisten können. Dadurch wird die soziale Durchlässigkeit im Bildungssystem verschlechtert und es kommt zur Ausprägung einer elitären, gut gebildeten und finanzstarken Oberschicht. Das kann kein erstrebenswertes Ziel einer Gesellschaft sein, in der sich die Einkommensschere zwischen Arm und Reich stetig vergrößert."

"Keine Schranken für die Zukunft" steht auf den Schildern, die an den Büsten der Wissenschaftler im Arkadenhof der Uni Wien angebracht wurden. Cathy Schneider, Aktivistin der GRAS Uni Wien, plädiert dafür, die Chancen der Studierenden, Wissenschaft und Forschung zu betreiben, nicht zu vernichten. "Ein beschränkter Blick in die Zukunft ist das s

chlimmste, was Wissenschaft und Forschung passieren kann. Der Wunsch von SPÖ und ÖVP sind möglichst wenig lästige Studierende. Damit versetzen sie der gesellschaftskritischen höheren Bildung in Österreich den Todesstoß", ärgert sich Schneider über die absurden Pläne der Regierung.

Fotos finden sich unter folgenden Link: http://www.flickr.com/photos/diegras/sets/72157632021042803/

 
NO BORDER NO NATION - antirassistische Veranstaltungsreihe PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 14. November 2012 um 21:53 Uhr

AntiRa VeranstaltungsreiheUnsere antirassistische Veranstaltungsreihe unter dem Titel NOBORDER NO NATION soll die Präsenz von Rassismus in unsererGesellschaft aufzeigen - da diese des Öfteren relativiert wird -und einen theoretischen Einblick in die Herrschaftspraxis, Ideo-logie und Struktur von Rassismus geben.

Der Workshop zu Beginn der Veranstaltungsreihe soll zunächstdie theoretische Annäherung an den Themenkomplex Rassismusermöglichen und antirassistische Handlungsmöglichkeiten aufzei-gen. Anhand von aktuellen Beispielen, in den Filmen Bock for Pre-sident und Operation Spring, soll darauf aufbauend die rassistischePraxis der Gegenwart veranschaulicht und die praktische Handlungsmöglichkeiten dagegen skizziert werden.

 

BASIC-WORKSHOP ZU RASSISMUS - DI., 13.11. 15:30 K 224 B

kritisch-theoretische Erfassung und praktische Bekämpfung (Heribert Schiedel)

Rassismus ist Herrschaftspraxis, Ideologie und Struktur in einem.Gemeinsam mit seiner historischen Wandelbarkeit verbietet es diese Mehrdimensionalität, von dem Rassismus zu sprechen. Vielmehr haben wir es mit verschieden Rassismen zu tun. Diese sind von anderen Formen kollektiver Feindschaft, Abwertung und Diskriminierung wie Antisemitismus oder Sexismus abzugrenzen – und gleichzeitig in ein Verhältnis zu setzen. Entgegen seiner Vielgestaltigkeit wird Rassismus vielerorts in der Linken immer noch ganz „materialistisch“ auf seine Funktionalität für die (Kapital-)Herrschaft reduziert. Das Volk im Schafspelz wird bestenfalls als Objekt groß angelegter Täuschungs- und Spaltungsmanöver betrachtet. Wenigen kommt es in den Sinn, dass es neben dem ökonomischen so etwas wie einen psychischen Gewinn am Rassismus gibt. Bis heute lebt dieses Erbe inTeilen der antirassistischen Bewegung, welche nur den institutionel-len Rassismus ins Visier nimmt und über den Bewegungsrassismus weitgehend schweigt, fort. Daneben grassiert ein (differentialistischer und multikulturalistischer) Antirassismus, der Rassismus als konflikthafte Begegnung mit essentialistisch gefassten „fremden Kulturen“ missversteht und mittels Aufklärung über die „Fremden“ zum friedlichen Zusammenleben mit diesen kommen will. Dem-gegenüber steht die kritische Erkenntnis, dass jeder Rassismus ur-sächlich nichts mit seinen Objekten und viel mit seinen Subjekten zu tun hat. An dieser Erkenntnis wäre jede antirassistische Praxiszu messen. Ein Einführungsworkshop zur Geschichte und kritischen Theorie der verschiedenen Rassismen – vom kolonialen bis zum kulturalistischen, vom strukturellen zum individuellen – und wie diese (nicht) zu bekämpfen wären.

Quelle: Heribert Schiedel

 

FILM „BOCK FOR PRESIDENT“ - DI., 20.11. 19:00 HS 2

AT, 2010, 90 min, OdF, R: Houchang Allahyari, Tom-Dariusch Allahyari

Die ehemalige Erzieherin Ute Bock ist durch ihren Einsatz für Flüchtlinge mit ihrem Verein „Ute Bock“ zu einer bekannten öffentlichen Figur geworden. Im Vereinslokal im zweiten Bezirk können sich Bedürftige Lebensmittel abholen, eine kostenlose Rechtsberatung in Anspruch nehmen oder den Postservice, der für Obdachlose angeboten wird, nutzen. Täglich suchen verzweifelt Menschen eine Unterkunft, denn ohne Arbeitsmöglichkeit und Einkommen in Österreich sind sie auf Hilfsleistungen von Vereinen wie dem von Ute Bock angewiesen . Der Mensch hinter dem Verein bietet allerdings zahlreiche Überraschungen. Zwei Jahre lang begleiteten die Regisseure die Wiener Flüchtlingshelferin bei ihrer Arbeit und privat mit der Kamera. Das Ergebnis ist eine sehr intime Annäherung an diese ungewöhnliche Frau mit all ihren Widersprüchen und ihrem Alltag in dem die Tragik der Flüchtlingsschicksale Normalität ist. Der Film „Bock for President“ gibt sich jedoch nicht der Trostlosigkeit der Situation hin, sondern zeigt dass es durchaus möglich ist „etwas zu ändern“ und sich zu engagieren.

Quelle: www.bockforpresident.at

 

FILM „OPERATION SPRING“ UND DISKUSSION MIT DEN REGISSEUR_INNEN - DI., 11.12. 18:00 HS 2

AT, 2005, 92 min, OdF, R: Angelika Schuster, Tristan Sindelgruber

Im Morgengrauen des 27. Mai 1999 stürmen 850 Polizist_innen Wohnungen und Flüchtlingsheime in ganz Österreich. Der Codename der Polizeiaktion ist „Operation Spring“, es ist die größte kriminalpolizeiliche Aktion seit 1945. Insgesamt werden an die 100 Afrikaner*innen verhaftet. Die Medien berichten von einem noch nie dagewesenen Erfolg der Polizei im Kampf gegen die „Organisierte Kriminalität“. Mit Hilfe des ersten Großen Lauschangriffs sei es gelungen, die Bosse eines international agierenden „Nigerianischen Drogenrings“ festzunehmen. Die Polizeiaktion kann als Testlauf für neue Ermittlungsmethoden und Gesetze wie den Großen Lauschangriff und den Einsatz anonymer komplett vermummter Zeug_innen der Anklage vor Gericht gesehen werden. In den folgenden Jahren entwickelt sich daraus das größte Justizverfahren gegen Afrikaner*innen in Österreich. Fast alle Angeklagten werden verurteilt. Das gesamte Strafausmaß beträgt mehrere hundert Jahre Haft. Durch den Präzedenzfall „Operation Spring“ hielten umstrittene Ermittlungsmethoden und eine neue Interpretation von Gesetzen Einzug in das österreichische Rechtssystem, die eine Vielzahl an Fragen aufwerfen: Wie etwa kann mensch sich gegen belastende Aussagen einer_s Zeugin_en der Anklage wehren, deren_dessen Identität geheimgehalten wird, die_der vor Gericht komplett vermummt auftritt und während der Zeug_innenaussage mensch den Gerichtssaal verlassen muss? Oder gegen den Vorwurf, an einem „unbekannten Ort“ eine „nicht mehr feststellbare Menge an Heroin und Kokain, aber zumindest so und so viel Gramm oder Kilogramm“ an eine_n „unbekannte Endabnehmer_in“ verkauft zu haben? Die Frage, welcher Wert demokratischen Grundrechten eingeräumt wird, wenn Personen, die einer Minderheit angehören verdächtigt werden, Mitglieder der organisierten Kriminalität zu sein, ist von großer Aktualität. Mit dem Film OPERATION SPRING wollen die Regisseur_innen anhand eines konkreten Beispiels einen Beitrag zur zeitlosen Debatte um grundlegende Menschenrechte leisten, der über die österreichischen Grenzen hinausreicht und den universellen Charakter dieses Themas zeigt.

Quelle: www.operation-spring.com


Wir versuchen grundsätzlich unsere Veranstaltungen und deren Zugang barrierefrei zu gestalten. Also wenn wir eine_n Gebärdendol-metscher_in, Untertitel zu den Filmen oder einen Rollstuhllift organisieren sollen, bitten wir dich rechtzeitig ein Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu schreiben.

 
Bullshitbingo zum Vortrag von Frank Stronach PDF Drucken E-Mail
Montag, den 01. Oktober 2012 um 11:10 Uhr

Bullshitbingo StronachFür Montag den 01.10.12 hat das Rektorat der JKU Linz in Kooperation mit den Oberösterreichischen Nachrichten den Neu-Parteivorsitzenden Frank Stronach zur sogennanten Montagsvorlesung um 19:00 ins Audimax (HS1) der JKU eingeladen. Dass es ohnehin schon sehr bedenklich ist, an einer öffentlichen Universität Wahlkampfwerbung für einen Politikneueinsteiger zu machen, ist klar. Ob es tatsächlich in Zusammenhang mit einer angeblich größeren Spendensumme von Herrn Stronach an die Universität (wahrscheinlich mit Zweckwidmung, damit die "verweichlichten" Sozialwissenschaften keinen Cent davon sehen) steht, können wir hier nicht beurteilen.

Was aber klar bleibt ist, dass mit Frank Stronach ein weiterer unerträglicher rechter Populist das Parkett der österreichischen Innenpolitik betritt. Seine Positionen zu Fiskal- und Wirtschaftspolitik sind mindestens so diffus und jenseitig wie seine Positionen zu Studiengebühren, dem Sozialstaat oder vielen anderen Themen.

Deswegen wollen wir allen, die den Vortrag heute Abend besuchen, die Möglichkeit geben mit einem Bullshitbingo auf genau diese politischen Einsteillung zu reagieren. Also, PDF ausdrucken und Spaß haben. ;-)

Hier klicken zum Download des PDF

 
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